Dienstag, 16. September 2014

Na Herr Lauer - nichts zu tun? Wir wäre es mit Ab-/Austreten?

Wir umschreiben das Ganze mal mit "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.".

Erst liest man, dass er den Bundesvorsitzenden der Piratenpartei als "unfähig" bezeichnet und dann erfährt man ganz nebenbei, dass der Herr Lauer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des LaVo Berlin selbst nichts auf die berühmt berüchtigte Kette bekommen hat. Besser noch: Das, was er an anderen kritisiert - die vielen Unzulänglichkeiten - generiert er mit doppelter Geschwindigkeit in zweifacher Stärke.

Wir zitieren nun einen Auszug des Textes des gestern zurückgetretenen Schatzmeisters des Landesverbandes Berlin, der sich um "Gott Christopher Lichtgestalt Lauer" bewegt:

"Christopher Lauer 
Er ist der Vorsitzende des Landesverbands Berlin. Mittlerweile bezeichnet er sich selber als Frühstücksdirektor, zwischendurch nannte er sich auch ein paar Mal “Vorsitzender der Piratenpartei”. Dass Christopher und ich uns, höflich formuliert, nicht grün sind, war uns beiden sicherlich von Anfang an klar. Dass es aber so schlimm kommen würde, ist mir bei meiner Kandidatur nicht klar gewesen. Es stellte alles in den Schatten, was ich erwartet hatte. 

Das begann schon gleich zu Beginn. Da wurden, ohne auch nur mit mir als gewählten Schatzmeister ein einziges Wort zu reden, mal einfach so sämtliche Konten des Landesverbandes gesperrt. Er hatte weder die Legitimation dazu, noch gab es einen Grund. Der Landesverband war so über mehr als vier Wochen nicht dazu in der Lage, Zahlungen zu tätigen. Gehälter konnten nicht gezahlt werden, Verbindlichkeiten blieben ungedeckt. Das Angebot eines Vorstandskollegen, die ausstehenden Rechnungen von seinem Geld zu begleichen, war zwar nett gemeint, konnte aber auch nicht wirklich als Lösung dienen. Immerhin ging es um mehrere tausend Euro! Als Grund für Christophers Aktion wurde von ihm eine angebliche Unregelmäßigkeit bei Abbuchungen des alten Schatzmeisters vorgeschoben. Irgendwie war Christopher ohnehin der Meinung, dass sämtliche Altvorstände Dreck am Stecken hatten. Dazu kam dann noch der Vorwurf, dass meine Einstellung nicht rechtmäßig wäre und der anderen Mitarbeiterin wollte er am liebsten auch gleich kündigen. 

Christopher nahm auch mal einfach Post aus der P9a mit, ohne irgendwen zeitnah darüber zu informieren. Post, die noch nicht den Postprozess durchlaufen hatte und daher noch nicht im Dokumentenmanagementsystem war, womit wir alle eigentlich arbeiten sollen. Das Gleiche, was er den alten Vorständen vorwarf, machte er also selber. Das ist nur ein kleiner Teil seiner Aktionen. Ich könnte hier noch vieles schreiben, aber ich müsste dazu Namen von Menschen nennen und das werde ich hier nicht tun. Schon im April war ich drauf und dran zurückzutreten und eine Ordnungsmaßnahme gegen Christopher zu beantragen, denn was er tat, war in vieler Hinsicht parteischädigend. Nur mit viel Geduld und Überredungskunst konnte mich der übrige LaVo davon überzeugen, das nicht zu machen. 

Christopher ist ein Vorsitzender, der sich in seiner schon immer dagewesenen rüpelhaften Art von Anfang an benahm, als sei er Gott. Doch da hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nachdem er versucht hatte, sich in weitere Geschäftsbereiche einzumischen, ohne mit dem jeweils zuständigen Mitglied des LaVo Rücksprache zu halten, wurde er vom Vorstand angezählt. Das führte dann dazu, dass er eigentlich nichts bzw. nichts wirklich Sinnvolles mehr machte. Mittlerweile ist Christopher eigentlich nur noch auf dem Papier im Landesvorstand. Er kommt zu keiner LaVoSi mehr und schaltet sich auch nicht per Mumble zu. Die Kommunikation läuft fast ausschließlich nur noch über Pupe. Wie der Rest des LaVo nach meinem Rücktritt damit umgehen möchte, muss er selber entscheiden. Für mich ist es aber kein haltbarer Zustand mehr."

Nun Herr Lauer, lasse dich an deinen eigenen Leistungen messen! Außer viel hektisch bewegter heißer Luft ist nichts weiter gewesen. Zeig sie her, deine Tätigkeitsberichte! Zeig her, was du alles Sinnvolles getan hast! Oder anders gefragt: Wann zeigst du wenigstens einmal politische Verantwortung und ziehst nun endlich die Konsequenzen?

Hier noch einige kleine Beispiele dafür, welch Selbstdarsteller dieser Herr Lauer tatsächlich ist. Leider wie immer nur große Klappe ohne eigenen Leistungshintergrund.




Und das werden wir uns merken, falls Lauer mal auf irgend einer Liste als BND-Spitzel auftauchen sollte!!
Habt ihr eventuell noch weitere Beispiele für Lauers Verbaldiarrhoe? Dann nutzt bitte das Infofeld:

Anonyme Kontaktmöglichkeiten zu uns mit anonymer Mailadresse an piratensumpf gmail com sind möglich über:
http://www.nervmich.net/ oder
https://www.guerrillamail.com/

Wir nehmen alle Hinweise vertraulich entgegen. Vielen Dank!

Kommentare:

  1. Herr Lauer hat beispielsweise auch immer gute Ideen. Doch, das ist tatsächlich so. Ob jede seiner Ideen gut ist, okay, darüber lässt sich diskutieren, aber Ideen hat er. So hat er auch, ganz gewiss sogar, einige Ideen darüber, wie ein Landesvorstand idealerweise arbeiten sollte, sowie darüber, wie ein Landesvorstand effizienter arbeitet. Solche Ideen hat Herr Lauer. Er macht sich Gedanken.

    Im Detail gibt es hier allerdings mitunter kleinere Mängel, beispielsweise spricht er mit dem Landesvorstand nicht gerne über seine Ideen, wie die Arbeit im Landesvorstand effizienter gearbeitet werden kann. Er bleibt einfach weg.

    Aber, gut, das ist halt auch eine Idee! Wenn die Piraten Berlin einen Landesvorstand wählen, der seinen, Christopher Lauers Vorstellungen nicht genügt, dann wird dieser eben ignoriert. Auf diese Weise setzt Herr Lauer ein mächtiges Signal! Beispielsweise dahingehend, wie er die demokratischen Entscheidungsprozesse und Strukturen bei den Piraten einschätzt.

    Das wäre ja noch schöner, wenn sich der Landesvorsitzende in einem Gremium ("gewähtler Landesvorstand") mit einen Schwanz von Leuten abgeben müsste, die ihm nicht das Wasser reichen könnten, ja, die nicht einmal bis zu seinen Kniekehlen herauf reichen!

    Kurzum: Alles Honks!

    Ganz ehrlich: Warum in aller Welt sollte Herr Lauer, als Landesvorsitzender, sich denn überhaupt mit diesem Landesvorstand beschäftigen? Ist seine wertvolle Zeit denn nicht zu kostbar dafür? Das sind schreckliche Menschen, in diesem Landesvorstand, das muss ja so sein - und Herr Christopher Lauer sagt auch gerne genau, warum diese Menschen so indiskutabel, so schrecklich sind:

    Die wollen informiert werden. Vom Landesvorstand! Die wollen mitreden. Wo Herr Christopher Lauer über alle relevanten Angelegenheiten doch längst schon eine effiziente, und auch ansonsten völlig überlegene Idee hat und somit für sich eine entprechende Entscheidung getroffen hat. Mitreden? Halo?!!

    Ja, wo sind wir denn überhaupt! Dürfen die das? Was erlauben die sich denn da? Am Ende sogar gibt es sogar noch innerparteiliche Demokratie oder gar Respekt seitens des Landesvorsitzenden gegenüber der eigenen Partei?!!

    Nee. Sorry. Das kann jetzt nun wirklich nicht erwartet werden. Jedenfalls nicht von Herrn Christopher Lauer. Dem besten Landesvorsitzenden, den der Landesverband Berlin jemals hatte! So integrativ! So schlau! Immer auf den Punkt! Ein super Demokrat! Alle anderen sind Honks - und er ist der Beste!

    Wer das ansatzweise bestreitet, mit dem redet Herr Lauer halt nicht gerne. Seine Arbeit im Landesvorstand und als Landesvorsitzender:

    Much wow!

    gez. Där Kenna

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  2. Tja.

    Kaum wird mein Kommentar hier frei geschaltet, schon tritt der Beste - und der beste Landesvorsitzender, den die Piratenpartei in Berlin je hatte - zurück. Und aus.

    Ich glaube nicht, dass sich Herr Lauer noch verbessern kann. Er hat den Gipfel erreicht, den Gipfel der Seriosität, den Gipfel politischer Vernunft, den Gipfel der Witzigkeit. Und eine Kritikfähigkeit und eine Befähigung zu Ausgleich und Teamwork, die wirklich alles und jeden in Schatten stellt.

    Zurücktreten, wenn man auf dem Gipfel steht! Herr Lauer zeigt, wie das geht.

    Much wow!

    gez. Där Kenna

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